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i ZÜNDQUELLE

i ZÜNDQUELLE ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG In technischen Anlagen können sich unter bestimmten Bedingungen Explosionen ereignen, bei denen im schlimmsten Fall Menschen zu Tode kommen. Die Notwendigkeit und Bedeutung des Explosionsschutzes rückt immer mehr in den Vordergrund. Grundlagen des Explosionsschutzes sind zum Beispiel die ATEX-Richtlinien der Europäischen Union. Die Bezeichnung ATEX leitet sich aus der französischen Abkürzung für ATmosphère EXplosible ab. Explosionsgefährdete Bereiche finden sich nicht nur im Umfeld der chemischen Industrie, beim Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und Gasen, Farben und Lacken sondern auch in klassischen Bereichen mit intensiver Staubbelastung wie Druckereien, Mühlen, Lagerhäusern für Getreide, oder der holzverarbeitenden Industrie. Eine effektive Maßnahme zur Vermeidung der Zündquelle „elektrostatische Entladung“ und zum Schutz der Mitarbeiter ist die Personenerdung durch den Einsatz von ABEBA-ESD-Schuhen mit der Kennzeichnung ATEX. In Verbindung mit ableitfähigen Fußböden verhindern sie die elektrostatische Aufladung und somit auch die „harte“ Entladung des Trägers. Die ATEX-Modelle sind europaweit die ersten Schuhe, die ein Zertifikat für den Einsatz in EX-Zonen erhalten haben. Folgende Normen bzw. Regeln wurden hierbei berücksichtigt: Richtlinie 1999/92/EG EN 61340-4-3 (Klimaklasse 1) CLC/TR 50404:2003 Ein wesentliches Element im Bereich Explosionsschutz besteht in der Vermeidung wirksamer Zündquellen. Neben offensichtlichen Zündquellen wie Flammen, Schlag- oder Reibfunken gilt es auch die elektrostatische Aufladung nicht geerdeter Bauteile oder Personen zu vermeiden, zumal sich ein Mensch auf etwa 30.000 Volt aufladen kann. Eine explosionstechnische Kenngröße ist die Mindestzündenergie (MZE) brennbarer Stoffe, die in Millijoule (mJ) gemessen wird. Sie beschreibt die Zündempfindlichkeit eines Stoffes bei statischer Entladung. Die Wahrnehmungsschwelle des Menschen für statische Entladung bewegt sich bei 2000 bis 3000 Volt, was einer Zündenergie von ca. 0,7 mJ entspricht. Stoffe, wie beispielsweise Benzol zünden bereits bei 0,2 mJ. Neben Gas-Luft-Gemischen gehören auch Staub-Luft-Gemische zu den explosionsfähigen Atmosphären. Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2153) Laut der TRBS 2153 Punkt 7.1 müssen in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 0, 1, 20 und 21 ableitfähige Schuhe eingesetzt werden - mit einem Durchgangswiderstand unter 100 MOhm. Unsere Schuhe erfüllen diese Forderung gemäß EN 61340-4-3 (Metallkugeln im Schuh auf Metallplatte) und EN 61340-5-1 (Mensch im Schuh auf Metallplatte). Alle ATEX-Schuhe sind gemäß EN 61340-4-3 nach Klimaklasse 1 zertifiziert. Bei der Qualifikation nach Klimaklasse 1 wird der Schuh auf 12% RH (relative Luftfeuchtigkeit) vorkonditioniert und muss einen Durchgangswiderstand unter 100 MOhm erreichen. So wird sichergestellt, dass selbst bei schwierigen klimatischen Bedingungen die Forderungen der TRBS 2153 erfüllt sind. WALKING TEST Die Praxis zeigt, dass die alleinige Überprüfung der Schuh-Durchgangswiderstände nicht ausreichend sicherstellt, ob der Schutz gegen zu hohe Aufladung der Mitarbeiter gewährleistet ist. Wir empfehlen zusätzlich den auch für die ESD-Qualifikation eingesetzten Walking-Test (gem. EN 61340-4-5, Grenzwert < 100 V) für das Schuh-Bodensystem in den betroffenen Bereichen. Bei ableitfähigen Schuhen sind folgende Punkte zu beachten: • Effektive Personenerdung ist nur in Verbindung mit ableitfähigem Boden möglich. • Verschmutzung der Laufsohle oder Ablagerung von Stäuben kann zu einer isolierenden Schicht führen. • Äußere klimatische Bedingungen (z.B. niedrige Luftfeuchtigkeit) beeinflussen die Durchgangswiderstände negativ. • Orthopädische Einlagen und Zurichtungen dürfen die Ableitfähigkeit des Schuhwerks nicht beeinträchtigen. BERUFSSCHUHE | 11 Udo Dömer Technik : Bahnohstraße 46-50 : D 48356 Nordwalde : Tel: +49 (0)2573 955950 : Fax: +49 (0)2573 955955 : www.ud-shop.de

i ORTHOPÄDISCHE EINLAGEN DGUV 112-191 (BGR 191) 5 4 2 6 7 1 3 1 Leicht und formstabil 2 Anatomisch geformte Fersenauftrittsfläche 3 Unterstützung von Längsund Quergewölbe 4 ESD-gerecht in Verbindung mit ABEBA-Schuhen 5 Hautfreundlich 6 Bettung der Mittelfußköpfchen 7 Anatomisch nach Maß angepasste Pelotte ORTHOSTAT Da laut DGUV 112-191 (BGR 191) bei jeder orthopädischen Anpassung geprüft werden muss, ob die Schuhe weiterhin den Anforderungen der Norm EN ISO 20347 bzw. EN ISO 20345 entsprechen, haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem orthopädischen Fachbetrieb Doppler (www.doppler-online.de) eine Einlegesohle entwickelt, die sich individuell anpassen lässt. Die Zertifizierung Ihres Schuhes bleibt mit der ORTHOstat-Einlage erhalten. BASIS IST DER FUSS Die für Sie individuell angepassten ORTHOstat-Einlagen von ABEBA wirken sich positiv auf Ihren Fuß und damit auf Ihr persönliches Wohlgefühl aus, denn unser Körper ist ein komplexes und zusammenhängendes System. Bestimmte Punkte wirken sich auf ganz unterschiedliche Bereiche aus. So besteht ein direkter Zusammenhang zwischen unseren Füßen und unterschiedlichen Gelenken in unserem Körper, die durch Bewegung beansprucht werden. Bereits „kleine“ Fehlstellungen im Fuß können Ihren Körper schon aus dem Lot bringen. Das hat weitreichende Folgen für Ihre Knie, Hüfte, Rücken und somit Ihr allgemeines Wohlbefinden. ORTHOstat lindert Schmerzen bzw. verhindert deren Entstehung. Ausgleich von statischen Belastungen Ihres Körpers Erhaltung der Arbeitskraft Verringerung von Ausfallzeiten Bitte beachten Sie, dass laut DGUV 112-191 (BGR 191) Fremdeinlagen in zertifizierten Berufs- und Sicherheitsschuhen generell zum Erlöschen der Zertifizierung führen. 12 | BERUFSSCHUHE Udo Dömer Technik : Bahnohstraße 46-50 : D 48356 Nordwalde : Tel: +49 (0)2573 955950 : Fax: +49 (0)2573 955955 : www.ud-shop.de